Der Einkocher ist das Herzstück meiner Brauanlage. Er dient zum Maischekochen und dank des Panzerschlauchs auch gleichzeitig als Läuterbottich. Ich läutere direkt in einen 2. Einkocher ab, damit ich nach den ersten Litern sofort aufheizen und mit dem Hopfenkochen beginnen kann. Das spart Zeit.

Während des Maischekochens wird der 2. Einkocher ja noch nicht benötigt. Ich nutze ihn in dieser Zeit zum Erwärmen des Nachgusswassers. Das Nachgusswasser lagere ich dann in einer Kühlbox zwischen, um den 2. Einkocher für's Abläutern bereit zu haben.

Es geht natürlich auch ohne 2. Einkocher. Dann läutert man z. B. in eine Kühlbox ab. Anschließend entfernt man den Panzerschlauch und reinigt den Einkocher. Dann gibt man die Maische aus der Kühlbox zurück in den Einkocher und fängt mit dem Würzekochen an. Das dauert etwas länger als die Methode mit 2 Einkochern.

Das Gärröhrchen verhindert, dass Dinge von außen in das Gärfass kommen können. Das bei der Gärung entstehende CO2 kann jedoch aus dem Gärgefäß entweichen.

Das Gärröhrchen kann nicht als Maßstab für das Ende der Gärung genommen werden.
Die Ausage "Steigen keine Blasen im Gärröhrchen mehr auf, ist die Gärung zuende" stimmt deshalb nicht, weil im Jungbier CO2 gelöst ist, das nach Gärende ausgasen und damit Blasen im Gärröhrchen erzeugen kann. Daher ist einzig und allein der gemessene Restextrakt ausschlaggebend: Das Gärende ist ereicht, wenn sich der Restextrakt nicht mehr ändert.

Ein Gegendruckabfüller wird benötigt, wenn man Bier aus einem Fass / Keg in Flaschen abfüllen möchte.

Der erste Gedanke ist vermutlich, dass Bier direkt über einen Schankhahn in die Flasche zu füllen. Dies ist durchaus möglich. Jedoch kann es dabei zu heftiger Schaumbildung kommen, und man bekommt dann die Flasche nicht komplett gefüllt.

Mit einem Gegendruckabfüller kann man die Flasche schaumfrei und damit vollständig füllen. Von Vorteil ist, wenn das Bier im Fass möglichst tief heruntergekühlt ist. Auch sollte man die leeren Bierflaschen vorkühlen, die befüllt werden sollen.